Jahresbericht der Präsidentin 2016

20160302 bericht praesident 2016

Wieder ist ein Vereinsjahr vorbei und es ist Zeit den Jahresbericht zu verfassen…
Ein herzliches Vereinsjahr um genauer zu sein, mal schauen wievielmal ich das Wort Herz in diesem Bericht verpacken kann.

Zuerst möchte ich mich herzlich bedanken, bei Allen die an einem Anlass dabei waren.

Fangen wir im Februar bei den Bastelanlässen für die Tagung zum Thema Herzklopfen an. Mit geschickten Händen, guter Laune und manchem konzentriertem Gesichtsausdruck wurden Herzen ausgeschnitten, mit Heu umwickelt und mit herzigen Schleifen versehen. Am zweiten Bastelanlass wurden Herzspitzbuben verpackt, es war schon fast schade dass keine Herzen zu Bruch gingen.

Dann folgte der 2. März, eine spezielle Herausforderung für mich, hatte ich doch Herzklopfen bis in die Zehenspitzen und mindestens 10 cm. darüber hinaus. Dank der kühlen Temperatur im Saal bemerkte aber niemand meinen “Knüschlotteri“, da wir alle zitterten. In der wunderbar herzlich geschmückten Halle trafen nach und nach um die 200 Frauen aus dem ganzen Werdenberg ein. Sie wurden von den Edelweiss Örgelern musikalisch empfangen. Paula, verkleidet als Putzfrau; leitete geschickt durch den Nachmittag. Hansjakob Müller stellte unsere Gemeinde auf seine Weise vor und die Kinder vom Kids Aerobic gaben alles. Es wurde einem Interessanten Vortrag von Frau Schori zum Thema Herzklopfen gelauscht und das Winzerchörli gab einige Lieder zum Besten. Das Beste aber; das wart ihr! Euren Einsatz, die Liebe zum Detail und die Aufmerksamkeit die ihr für „unsere Tagung“   an den Tag gelegt habt, war einsame Spitze. DANKE!! Bedanken möchte ich mich auch herzlich bei Bethli, Dorli, Eliane, Paula, Myrta und dem Vorstand für die Mühe bei den Vorbereitungen und den Einsatz an der Tagung!

Einen Monat später durften wir den Ortsgemeinde Apero für 120 Personen zubereiten. Dieser Anlass kann durch euren beherzten Einsatz beim Backen, vorbereiten und servieren als gelungener Anlass verbucht werden.

Ende April folgte ein herzig kreativer Nachmittag. Es wurde unter fachmännischer Anleitung von Barbara Rupp und Claudia Kalt, Blumengestecke und Willkommensschilder gebastelt. Mit stolz  präsentierten die Teilnehmerinnen ihre Werke und manches Schild begrüsst noch heute herzlich Familie, Freunde und Gäste.

Im Mai durften wir, von Karin zubereitete, feine Spaghetti geniessen.  Fast 20 Frauen nahmen an diesem Abend teil, an dem wir im vorab, das neu renovierte Schuelhüsli bestaunen durften.

Dieses Schuelhüsli  war dann auch der Ort für unseren nächsten Einsatz. Für 60 Personen gab es Geschnetzeltes, Nudeln, Bohnen und feinen Schoggikuchen, von euch zubereitet und serviert. Herzlichen Dank an alle Helferinnen und Bäckerinnen.

Etwas Spezielles tat sich dann im Juni, auch im Schuelhüsli. Dieses wurde kurzerhand in einen Kinosaal verwandelt. 27 Frauen und 1 Mann, mit Stühlen bewaffnet, haben sich in Malans versammelt. Der Film  „Schellen Ursli“  regte zum mitfiebern und mitfühlen an. Ich bin mir sicher mach eine Träne wurde heimlich verdrückt an diesem Abend. Schön war`s.

Am 7. Juli trafen wir uns dann mit den Seveler und zum ersten Mal auch den Buchser Frauen. Mit Eifer wurde gegrillt und die feinen Salate und Desserts in den höchsten Tönen gelobt. Herzlich und viel, wurde an diesem Abend “tätschet“, gelacht und den Bauern zugeschaut, die bis spät in die Nacht noch auf ihren Äckern unterwegs waren. Es war glücklicherweise einer der ersten Abende zum draussen sitzen, nach einem  verregneten Juni.

Im August folgte dann mein persönlicher kleiner Höhepunkt. 9 Frauen wurden herzig-aktiv. Nach einem kurzen Zwischenstopp auf Labrie fuhren wir mit den Autos zum Parkplatz beim Berghaus Palfries. Frohen Mutes und bei vereinzelten Regentropfen nahmen wir unser Herz in die Hand und machten uns auf den Weg  zur Stralrüfi. Petrus dachte sich wohl, “die sind wasserdicht“ und öffnete alle Schleusen die er finden konnte. Unter Begleitung von Blitz und Donner trafen wir, in der Stralrüfi ein. Wenn wir gewusst hätten was nun kommt, hätten wir trockene Hosen mitgenommen und Taschentücher um unsere Lachtränen zu trocknen. Die Frauen die dabei gewesen sind, wissen wovon ich spreche. Dank einem Chauffeur und seinem beharrlichen Hund, gelangten wir ohne nochmals nass zu werden, heil nach Hause.

Im September trafen wir uns zum Kegeln im Hotel Alvier. Also, das mit dem Jahrgangkegeln würde Historiker zum jauchzen bringen und manchem Zukunftsforscher würde das Herz stehen bleiben bei 6000-ender Jahrgängen und so.

Einen festen Platz hat der Viehschaustand in unserem Jahresprogramm. Bei herrlichem Wetter haben wir wiederum unsere feinen Sachen zu Verkauf angeboten. Auch  Claudia hat ihre selbstgemachten, herzigen Sachen bei uns am Stand ausgestellt und verkauft.

Gut 20 Frauen  machten sich am 13. Oktober auf zum Wildessen in`s Rest. Aufstieg. Sehr fein war es, nochmals einen Dank an die Familie Tischhauser für die herzliche Gastfreundschaft.

Richtig herzig Herzlich wurde es an der Hochzeit von Regina und Gerhard Bucher am 29.Oktober. Auf Matug durften wir einen Apero für 140 Personen, bei strahlendem Sonnenschein herrichten und am Abend für 80 Personen eine Spaghettata im Kirchgemeindehaus zubereiten. Nochmals herzlichen Dank allen die fleissig geholfen haben.
Ich wünsche den frischvermählten eine lange, glückliche Ehe.

3. November, Tag der Pausenmilch. Einige Frauen von uns halfen wiederum beim Ausschank.  Bei einem wärmenden Getränk und Gipfeli trafen wir uns danach im Schäfli zu einem kurzen herzlichen Schwatz.

24 Stunden später folgte unsere Reise nach Rudolfingen, über diese werdet ihr von Paula im Reisebericht hören.

Am 13. Dezember hatten wir unseren herzigen Jahresabschluss. Mit einer feinen Gerstensuppe, auf dem offenen Feuer zubereitet, Kaffee und Kuchen liessen wir unser Vereinsjahr im Samariterhüsli gemütlich ausklingen.

Anfangs dieses Jahres durften wir wiederum den Neujahrsapero  der Feuerwehr zubereiten. 70 Personen genossen Spaghetti zum Znacht. Dank der Hilfe von 2 Frauen bei den Vorbereitungen, konnte der Abend durch den Vorstand bewältigt werden.

Soweit das Vereinsjahr.

Ich möchte an dieser Stelle meinen Vorstands- Kolleginnen  herzlich für die super Zusammenarbeit danken! Es war eine intensive, spannende, lehrreiche und lustige Zeit mit Euch. Manch „Episödeli“ ereignete sich, aber die müssen ja nicht alle öffentlich gemacht werden.

Habt Ihr mitgezählt? 26 x kam Herz  vor. Genauso viel Mal möchte ich mich bei Euch bedanken für euer Vertrauen, eure Unterstützung und eure Arbeit zugunsten des Vereins.

Dies wäre der Schluss meines Jahresberichts und meiner Zeit als Präsidentin. Wie sagt man so schön; „wenn’s am schöanschta isch, söll ma höara“.

Mit den Besten Wünschen für die Landfrauen
Eure Präsidentin
02.02.2017